Kann mit Zahnerkrankungen eine kieferorthopädische Behandlung erfolgen?

Frage von C.C.B.:

sehr geehrter Hr.Dr.J.Weber
ich bekam 2008 leider zwei endokronen (26,25) eingeklebt,gleichzeitig,25 in der povisoriumzeit hochkant weggebrochen. nach circa 10 monaten bekam ich starke probleme im oberkieferfrontbereich,welche sich in wahnsinnigen dauerdruck äußerte,außerdem entzündete sich 36. 25 wurde mir im 03/12 entfernt, chirugisch er fiel in der gesamten zeit zw. 6-10 mal raus.ich leide seit circa 2009 unter ständigen symptomen und zahnverschiebungen im oberkiefer. meine zähne kribbeln oder schmerzen, an manchen tagen wackeln sie und langsam beginnt mein unterkiefer im frontbereich an zu kribbeln und ein ziehender druck herrscht.
ein Befundsbericht vom 02/12 besagt= gut ausgeformter unterkiefer….
jetzt meine frage, wo ist mein passender oberkiefer hin?? ich wollte beschwerdefreiheit und habe sie noch nie bekommen…Und das nach entfernung von 18/28/38/48 + eine wurzelspitzenresektion von 36, unter vollnarkose(da entzündung nicht verfand, über monate). meine weißheitzähne sahen nicht quer aus auf den röntgenbildern, aber ich wusste es ja nun am wenigsten. außerdem behandelte man mich mit einer aufbissschiene oben und später einer michiganschiene unten,sowie eine entfernung des zahnrestes 25,welcher operativ, wobei das zahnfleisch aufgeschnitten wurde,die knochenhaut hochgeklappt und knochensubstanz um weg geschliffen wurde. im moment leide ich unter lockerungen an vielen verschied.zähnen,kaum ersichtlich aber extrem fühlbar und belastend.
mfg
ich würde mich sehr über eine nachricht freuen.
man legt mir eine zahnspange nahe,aber ich fühle mich schlecht behandelt und besonderst beraten sowie informiert,soll ich jetzt 5000 euro bezahlen,weil zahn 11 nun mittlerweile aus dem mund winkt,wenn ich entspannt den mund schließe?????? lustig,eher nicht…
C.C.B.

Antwort Dr. Weber:
das alles klingt sehr stark nach Zahnerkrankungen und Zahnbetterkrankungen. Kieferorthopädische Korrekturen sollten in jedem Fall erst nach der Sanierung beider Bereiche erfolgen. Ein erfahrener Paradontologe, Zahnarzt oder Kieferchirurg sollte mit entsprechender Bildgebung (Röntgen, DVT, MRT) eine für sein Fachgebiet spezifische Diagnose stellen können.

Viele liebe Grüße
Ihr
Dr. Joachim Weber

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