Kopfschmerz durch gekippte Zähne bei kieferorthopädischem Rezidiv

Frage von Frau A.D.:

Sehr geehrter Hr. Dr. Weber,

ich hatte in jungen Jahren beriets eine lose Zahnspange und die Behandlung ist gut verlaufen. Vor einigen Jahren mussten mir dann Weissheitszähne gezogen werden und ein Backenzahn worde entfernt. Dadurch „wandern“ meine Zähne, das fürt zu heftigen Kopfschmerzen und nur das einsetzen meiner alten Zahnspange „korrigiert“ es wien wenig aber nur für kurze Zeit. Die Zähne fühlen sich durch das hin und her locker an.Was wäre Ihre Empfehlung?
MfG
A.D.

Antwort Dr. Weber:

Sehr geehrte Frau D.:
Nach dem Entfernen von Zähnen kippen die Nachbarzähne meist in die entstandenen Lücken. Dadurch entstehen neue Lücken, die wiederum anderen Zähnen das Kippen ermöglichen usw. Dies geschieht meist nicht sehr schnell, sondern nach und nach.
Man sollte Ihre Situation daher genau beurteilen und gemeinsam überlegen, ob eine Korrektur erneut sinnvoll ist. Empfehlenswert ist es dazu sich bei einem erfahrenen Kieferorthopäden vorzustellen. Dieser sollte eine Zusatzausbildung im Bereich der craniomandibulären Dysfunktion (CMD) haben, um auch Ihren Kopfschmerz beurteilen zu können. Wir nutzen hierzu die sehr gut geeignete manuelle Strukturanalyse zum Abklären des Schmerzes.
Außerdem ist nach einer Behandlung eine längere Nachsorge dringend zu empfehlen. Dazu gehört dann entweder das Schließen der Lücken bereits im Rahmen einer Korrektur oder die Versorgung der Lücke durch den Zahnarzt z.B. mit einem Implantat. Eine dauerhafte zahnärztliche Versorgung sollte aber erst nach der Beseitigung der Kopfschmerzen erfolgen. Bis dahin sollten nach unserer Auffassung eher Langzeitprovisorien eingesetzt werden.

Alles Gute wünscht Ihnen

Dr. Joachim Weber

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